Dr. Luise Leven

Unsere Namenspatronin Frau Dr. Luise Leven war eine Musiklehrerin aus Krefeld. Auf Grund ihres jüdischen Glaubens musste sie im 2. Weltkrieg nach England emigrieren. Dort kümmerte sie sich vor allem um heimatlos gewordene jüdische Flüchtlingskinder.

Dr. Luise Leven in der Ausstellung "Fünfzehn Frauen" von Mauga Houba-Hausherr

Zeichnung eines Frauenkopfes und einer nicht erkennbaren Person, die Cello spielt, Häuser und Noten, Text: Levenstraße, Luise Wilhelmine

Ihr Lebensweg

Unsere Entscheidung

Warum haben wir uns für Dr. Luise Leven als Namenspatronin entschieden? Wichtig war für uns der regionale Bezug: Dr. Luise Leven war, bis sie 1939 durch die Nationalsozialisten zur Emigration nach Großbritannien gezwungen wurde, eine Bürgerin der Stadt Krefeld und ein wichtiges Mitglied der dort lebenden jüdischen Gemeinde. Durch ihr Engagement fanden Kinder aus unterschiedlichen Staaten und mit unterschiedlichem Glauben Zuflucht. Sie hat sich für die Belange von Kindern und Jugendlichen eingesetzt, ihnen Wärme und Wertschätzung entgegengebracht, Zugang zur Bildung ermöglicht und ihnen ein musisch geprägtes, humanistisches Menschenbild vermittelt.

Dies macht Dr. Luise Leven für uns zu einer Frau, die sich in vorbildhafter Weise hervorgetan hat und die moralischen und toleranten Werte mit großem Engagement und tiefer Menschlichkeit verkörpert hat.