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Logo der LVR-Luise-Leven-Schule in Krefeld
Schüler der LVR-Luise-Leven-Schule spielen freudig

Allgemeines zu Kindergartenarbeit

Pädagogische Arbeit

Unseren Kindergarten besuchen Kinder, deren vorrangiger Förderschwerpunkt im Bereich Hören und Kommunikation liegt. Alle Kinder werden ihren Fähigkeiten entsprechend sonderpädagogisch gefördert. Diese individuelle Förderung findet in Kleingruppen oder auch in Einzelförderung statt.
Die sprachliche Förderung in unserem Kindergarten findet im bimodal-bilingualen Modell statt. D.h. den Kindern werden sowohl die Deutsche Gebärdensprache (DGS), als auch die deutsche Lautsprache (mit Unterstützung durch begleitende Gebärden) angeboten.

Die erzieherische Arbeit wird von Sonderpädagogen, Sozialpädagogen und Fachlehrern geleistet. Des Weiteren unterstützen uns zwei Ergotherapeutinnen, zwei Logopädinnen und eine Physiotherapeutin in der speziellen Förderung der Kinder. Der Kindergarten arbeitet interdisziplinär mit verschiedenen Institutionen zusammen.
Einmal in der Woche erhalten die Vorschulkinder gemeinsam mit hörgeschädigten Kindern aus externen Kindergärten zusätzlich individuelle Förderung in der sogenannten Vorschulgruppe. Somit werden sie auf den Schuleintritt gut vorbereitet.
Innerhalb des Kindergartenjahres finden verschiedene Aktivitäten und Feste, z.B. regelmäßiger Waldtag, St. Martin-Feier, Nikolausfeier, Sommerfest, Familienspielefest, etc. statt. Wir freuen uns sehr, wenn zahlreiche Familien an unseren Festen und Feiern teilnehmen.

Natürlich beraten und unterstützen wir die Eltern gerne, wenn die Kindergartenzeit zu Ende geht, bei der Entscheidungsfindung hinsichtlich des zukünftigen schulischen Förderortes für ihr Kind. Vor der Einschulung besteht die Möglichkeit der Hospitation in der LVR-Luise-Leven-Schule.

Aufgabenbereiche des Kindergartens

In erster Linie steht die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes im Fokus. Diese umfasst die Kommunikationsfähigkeit (Lautsprache und Gebärdensprache), aber auch alle anderen Entwicklungsbereiche.
Die Entwicklungsziele werden in Förderplänen festgehalten und mit den Eltern besprochen.
Am Anfang jedes Kindergartenjahres findet die Wahl des Gruppenpflegschafts- vorsitzenden statt. Die Elternarbeit ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit.
Vor der Aufnahme des Kindes findet ein Erstgespräch statt. Bevor ihr Kind alleine in den Kindergarten kommt, bitten wir Sie einige Zeit gemeinsam mit ihrem Kind im Kindergarten zu hospitieren. Auch zu späterer Zeit besteht weiterhin das Angebot der Hospitation.

Der regelmäßige Austausch in Form von Mitteilungsheften und Elternbriefen trägt dazu bei, dass Eltern und Kindergarten über die wichtigsten Veränderungen informiert sind. Diese Informationen beziehen sich sowohl auf das einzelne Kind, als auch auf die Abläufe im Kindergarten und zu Hause. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit der Telefon- und Mailkontakte zwischen Eltern und Lehrern. Zwei Mal im Jahr finden Elternsprechtage statt, des Weiteren können nach Bedarf individuelle Elterngespräche vereinbart werden.
Die Eltern erhalten auf Wunsch Unterstützung bei Kontakten mit den unterschiedlichen Institutionen (Klinikum, Jugendamt, Akustiker, CI-Zentren, Kinderärzten etc.).

Jede Woche bekommen die Kinder eine Wochenübersicht mit den aktuellen Fotos der Aktionen im Kindergarten mit nach Hause, damit Eltern und Kinder zuhause gemeinsam über die Aktionen sprechen können.
Über das Jahr hinweg wird von den Kolleginnen des Kindergartens für jedes Kind ein individuelles Portfolio erstellt, welches Fotos, Bilder, Bastelarbeiten etc. des jeweiligen Kindes enthält. Am Ende des Kindergartenjahres bekommt jedes Kind seinen Ordner voller Erinnerungen mit nach Hause.